Was ist die Gebärdensprache?

 

Diese Sprache ist sowohl geeignetes als auch sinnvolles Kommunikationsmittel für taube Menschen. Sie kann aber auch eine wichtige Hilfe für viele Menschen sein, die im Lauf ihres Lebens durch Krankheit oder Unfälle taub oder schwerhörig geworden sind.

Die Gebärdensprache ist keine Wort zu Wort - Übersetzung der gesprochenen Sprache. Vielmehr hat sie ganz eigene Sprachregeln. Sie ist eine natürliche, reine visuelle und gewachsene Sprache. Aber sie ist kein erfundenes System und keine Phantasiesprache. Gebärdensprache ist keine Pantomime. Denn tatsächlich denken viele Menschen, die Gebärdensprache wäre eine nonverbale Sprache und vergleichbar mit Pantomime.

 

Manche glauben irrtümlich, dass es weltweit nur eine Gebärdensprache gibt. Wie bei der Lautsprache (gesprochene Sprache) hat jedes Land auch eine eigene Gebärdensprache. In Deutschland heißt sie "Deutsche Gebärdensprache" (DGS). Diese vollwertige und wissenschaftlich fundierte Sprache ist entsprechend dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGG) vom 1.Mai 2002 als eigenständige Sprache anerkannt.

Sie leistet einen Beitrag zur sozialen Inklusion entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die ebenfalls die Gebärdensprachen der Länder anerkennt, wie z.B. in Amerika die ASL (american sign language) oder in Großbritannien die BSL (british sign language).

 

In Deutschland gibt es wie bei Lautsprachen auch bei der Gebärdensprache regionale Dialekte. Zum Beispiel gibt es zum Wort „Montag“ vier verschiedene Gebärdensprachausdrücke.

 

Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) sind keine eigenständige Sprache wie die Deutsche Gebärdensprache (DGS). Denn hier wird die deutsche Sprache gesprochen, während gleichzeitig die einzelnen Wörter gebärdet werden. LGB wird insbesondere von spätertaubten oder schwerhörigen verwendet, weil sie dann die Struktur der ihnen vertrauten gesprochenen Sprache weiter benutzen können.

 

Das Fingeralphabet ist eine Ergänzung zur DGS.

 

Es dient dazu, die Schreibweise eines Wortes mit den Fingern zu buchstabieren. Es wird benutzt, um innerhalb einer gebärdensprachlichen Kommunikation insbesondere Namen und Worte zu buchstabieren, für die es noch kein Gebärdenzeichen gibt.

 

Mir ist besonders wichtig, neben Sprache auch die Kultur der Gehörlosen zu vermitteln, weil diese auch für die Verständigung mit Gehörlosen sehr wichtig ist.

 

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